Werkstoff Musik war ursprünglich eine kleine Partyreihe im Berliner Underground. Mit neuen Perspektiven und Ehrgeiz entstand daraus die Idee ein Plattenlabel zu gründen, den Namen aber beizubehalten. Die einstige Zielsetzung wird hierbei natürlich auch übernommen, mal für mal neue musikalische Erlebnisse zu schaffen.

Dreher & Sm.art

Mitja Prinz gehört zum spannendsten, was der Berliner House-Underground zu bieten hat. Der "Westberliner" steht trotz seiner jungen Lenze bereits seit über 20 Jahren an den Decks und galt in den 90ern als "Marathonmann", da Sets von über 13 Stunden bei ihm keine Seltenheit waren. 1997 war er der einzige DJ, der gleichzeitig Residencies in d e n drei Berliner Clubs E-Werk, Tresor und WMF hatte. Letzteren machte er zusammen mit Dixon und den "Audio Video Disco"-House-Nächten zur Kult Location. Legendär sind auch seine Mix-CDs "Audio Video Disco" auf Tresor und WMF Records sowie die "Greatest Hits" auf seinem Blaou Label. Remixe+Release folgten auf Loaded, Draft und TokTokRec. 2006 verbrachte der Ex-Zehnkämpfer, abgesehen von vielen Gigs und seiner monatlichen "Yes!" Party und Residency im Watergate Club, komplett im Studio, weshalb sich seine zahllosen Fans überall auf der Welt, 2007 über neue Releases freuen konnten: Den Auftakt machte die "Vattenfall"-EP auf Session de Luxe, gefolgt vom "Stay Alive Wet Cellar Dub" für Boundzound und dem "Zizou Mitja Prinz Rmx" auf Kling Klong (2008) sowie "Breaking Bad" auf Aspekt Records (2009).