Werkstoff Musik war ursprünglich eine kleine Partyreihe im Berliner Underground. Mit neuen Perspektiven und Ehrgeiz entstand daraus die Idee ein Plattenlabel zu gründen, den Namen aber beizubehalten. Die einstige Zielsetzung wird hierbei natürlich auch übernommen, mal für mal neue musikalische Erlebnisse zu schaffen.

Dreher & Sm.art - Rügenrund
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Dreher & Sm.art - Rügenrund

A1 Rügenrund
B1 David Pasternack Remix
B2 Falko Brocksieper Remix

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Zen – oder Kunst, ein Musikstück zu schreiben
Die elektronischen Welten sind seit den ersten Erkundungen der Pioniere in den späten 1960er und -70er Jahren so vielschichtig geworden, dass man schon beinahe eine ganze Philosophie darauf aufbauen könnte. Der jüngste Streich von Dreher und Sm.art, so könnte man meinen, ist dabei ein unglaublich reifer und junger, gelassener wie auch verspielter Versuch, ein erstes Kapitel aufzuschlagen. Was die beiden Berliner Produzenten mit "Ruegenrund" entworfen haben ist eine nahezu perfekte Symbiose eines entspannten - und doch auch treibenden, musikalischen Kleinods, das in den verschiedenen elektronischen Facetten schillert – und dabei zugleich so harmonisch klingt, als hätte es nie eine andere Idee von 4/4 gegeben. Aus einer warmen und deepen Grundstimmung heraus entfaltet das Stück zahlreiche musikalische Ebenen, die sich auch nach dem zehnten mal Anhören immer noch weiter verzweigen. Filigrane Schleier aus technoiden Downs und Offs verleihen dem sich dennoch niemals zurücklehnenden Beat eine grundlegende Gelassenheit – und vermitteln zugleich das Gefühl, in ein Meer voller dunkler, geheimnisvoller Sounds einzutauchen, zurückhaltend moduliert und doch mit sanft verschnörkelten Erinnerungen an alte Zeiten des Acid- und Tribalhouse. Trotzdem wirkt der Track klar, konsequent und ohne überflüssigen Ballast. Den Zeitgeist ignorierend ist er auf der Suche nach der Vielfalt in der Einheit, dessen Quintessenz sich in der Mitte des Stücks im Voice Sample aus dem Zen manifestiert: ...All things at once, all things as one. This is the path to serenity, to balance...
Ruegenrund, das ist ein siebeneinhalb Minuten dauernder magischer Moment, voller Kraft, Harmonie, Glaube, Versprechen und Vertrauen. Ein offener Blick in eine tiefe Seele, wie ein Spaziergang am Rande der Welt, verträumt und trotzdem voller gespannter Erwartung.

Ruegenrund (Falko Brocksieper Remix)
Dass der Wahlberliner Falko Brocksieper seine Wurzeln im Kölner Minimalismus nicht verleugnen kann und will, kommt hier erneut in seinem exzellenten Remix zum Tragen. Wie sagte er selbst einmal? "Ich mag organischeren Sound, der trotzdem crisp ist." Man merkt's! Um 2bpm angezogen,wischt Falko dem Stück die Patina des Geheimnisvollen von der Backe – und extrahiert dabei wie selbstverständlich Struktur und Essenz dieses Stückes. Er öffnet die verschörkelten Fenster zu seiner einstmals dunklen Seele und läßt ein wenig abstrakt-minimalistisches Licht und Luft in den Track, der nun in einem deutlich leichterem Gewand daher kommt. Die Grundlage seiner Varianz bildet dabei der Vocal-Sample, dessen Mantra-artige Wiederholung sich wie eine kunstvolle Bondage um den Sound schlingt, um ihm auf diese Weise eine zusätzliche, sinnlich-housige Konnotationzuverleihen.

Ruegenrund (David Pasternack Remix)
David Pasternack hingegen verleiht dem Stück eine gute Portion jugendliche Dynamik und arrangiert eine treibende, am 4/4 orientierte Dancefloor-Variante. Dabei entwickelt er die Downs und Offs ein gutes Stück weiter in Richtung Dubtechno, allerdings ohne sich dort allzu stark anzubinden. Zugleich streut er noch ein paar verspielte Elemente in den Track hinein, hier ein paar Triolen von der indischen Tabla, dort ein paar housige Shakes, die sich allesamt wie selbstverständlich zu einem Rhythmus-betonten neuen Gefüge zusammenfinden. Die traumwandlerische Sicherheit, mit der David den Umbau des Tracks vollzieht, gipfelt in der sanften aber bestimmte Bassdrum: Sie ist es, die dem Ganzen den Spaß und die treibende Kraft schenkt, die den Track zu einem Höhepunkt unter den Spiegelkugeln der Nacht werden lässt. Dass das gleichbedeutend damit ist, dem Track die philosophische Schwere des Originals von seinen Schultern zu nehmen, mündet in der respektlosen Zerschnippselung des Vocal Samples, der - eins, zwei, drei - zurückgeführt wird auf seine den Beat unterstützende Funktion. Großartig!

Jerando & Gòmez – Kush

Jerando & Gòmez – Kush

A1 Kush
A2 Puls
B1 Kush (D. Diggler Remix)

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"Kush EP" heißt das nun schon vierte Release auf dem Berliner Label Werkstoff Musik, welches zugleich das Debut der beiden Musiker Rafael Gomez und Jerando sein wird. Als Jerando & Gomez lassen uns die Beiden hören, welche Klänge und Sounds diese Kollaboration mit sich bringen kann. Bei den beiden Tracks "Kush" und "Puls" stehen vor allem weite Flächen und warme Basslinien im Focus. Sehr schön warm und harmonisch wirkt dieses Zusammenspiel.

D.Diggler's "Kush"-Remix pumpt gewaltig. Ohne Rücksicht auf Verluste werden hier die Elemente des Originals minimalisiert und komprimiert. Unterstützt wir das Ganze mit knackigen Bassdrums.

Mitja Prinz – Sonja

Neal White - Meine Kleine Kosmische Katze

A1 Meine Kleine Kosmische Katze
B1 Ruede Hagelstein Remix
B2 Rafael Gòmez Remix
B2 Ruede Hagelstein Instrumental Version

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Neal White Das dritte Release des noch jungen Berliner Labels Werkstoff Musik steht nun in den Startlöchern. Produzent Neal White sollte dem geneigten Hörer kein unbekannter Name sein. Seit 10 Jahren begeistert Neal mit unzähligen Liveacts auf dem halben Planeten sein Publikum. Releases auf zahlreichen Labels wie Freizeitglauben , Opossum Recordings und Eintakt folgten. In letzter Zeit ist er verstärkt auf Kammer Musik und E-Minor aktiv. Nun kommt der nächste Streich auf Werkstoff Musik. "Meine kleine kosmische Katze" zieht den Hörer mit einem flächigen Intro sofort in seinem Bann und damit direkt auf die Tanzfläche. Groovig und verspielt schraubt sich das Stück nach und nach höher und höher. Knarrende Basslines und flirrende Percussions schaffen eine dichte Atmosphäre. Ein wunderbarer Einstieg für eine unvergessliche Nacht.

Der Remix von Rafael Gómez kommt direkter daher. Deeper als das Original und mit Fokus auf den packenden Groove wird hier ein ungemein tanzbarer Track präsentiert, welcher jederzeit brilliert.

Ruede Hagelstein nimmt eine weitere Veredlung der kosmischen Katze vor. Bekannt für seine komplexen Soundstrukturen verwebt Herr Hagelstein auch hier Teile des Originals zu einem neuen Stück. Mittels verspulten Elementen wird die eh schon dichte Atmosphäre vielschichtiger und zunehmend hypnotischer. Wie gemacht für gute Abfahrt auf jedem Tanzboden.

Mitja Prinz – Sonja

Mitja Prinz – Sonja

A1 Sonja
B1 Phearce

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A - Titeltrack "Sonja" frisst sich erwartungsgemäß und zielstrebig direkt ins Gehirn. Dafür dreht Herr Prinz – wie auch in seinen berühmt-berüchtigten Techhouse-Sets - die Hypnosescheibe so erbarmungslos, bis niemand mehr weiß, wo oben oder unten ist. Nur eines ist sicher, man befindet sich mitten auf der Tanzfläche. Der Track mit der unglaublichen Hook - cool, verspielt, treibend, und eben stark euphorisierend - rockt die Berliner Clubs schon seit Wochen und avancierte bereits zur heimlichen Yes!-Hymne.

B - Typischen minimalen House Sound á la MP verspricht auch die wirklich gekonnte zweite Seite, die natürlich etwas understatiger daherkommt und alle Herzen höher schlagen lässt, die von "ange-tech-tem" Deephouse nie genug bekommen können. Auch hier beweist Herr Prinz einmaliges Gespür für Hooks, die mit ihren verhaltenen und spacigen Echos alle in ihren Bann ziehen werden. Eine Nummer, die in diesem Frühjahr garantiert noch für Furore sorgen wird. Dabei ist der Name Programm: Phearce!

Dreher & Sm.art – Dreieckspeilung

Dreher & Sm.art – Dreieckspeilung

A1 Dreieckspeilung
B1 Frank Martiniq Remix
B2 Jerando Remix

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Dreher & Sm.art dürften spätestens nach ihrem erfolgreichem Depeche Mode Remix jedermann ein Begriff sein. Viele weitere Produktionen auf Namenhaften Labels wie Acker, Rotary Cocktail und Ostwind folgten. Nun zum Kick-Off das Erstrelease >Dreieckspeilung< auf Werkstoff Musik, ein Track der es wirklich in sich hat. Mittels fetten Synthies und bassigen Elementen wird hier eine musikalische Abfahrt inszeniert. Unterm Strich ergibt das ein Hammerstück, welches durch seine euphorische Stimmung nach Sommer und Open Air schreit. Support kommt hierbei, mit den Remixen, von Frank Martiniq und Jerando.

Werkstoff Musik war ursprünglich eine kleine Partyreihe im Berliner Underground. Mit neuen Perspektiven und Ehrgeiz entstand daraus die Idee ein Plattenlabel zu gründen, den Namen aber beizubehalten. Die einstige Zielsetzung wird hierbei natürlich auch übernommen, mal für mal neue musikalische Erlebnisse zu schaffen.

Danjel Esperanza

Danjel Esperanza

David Pasternack

David Pasternack

Falko Brocksieper

Falko Brocksieper

Holger Flinsch

Holger Flinsch

Jerando

Jerando

Marcus Hartmann

Marcus Hartmann

Mike Wall

Mike Wall

Neal White

Neal White

Ruede Hagelstein

Ruede Hagelstein

Werkstoff Musik war ursprünglich eine kleine Partyreihe im Berliner Underground. Mit neuen Perspektiven und Ehrgeiz entstand daraus die Idee ein Plattenlabel zu gründen, den Namen aber beizubehalten. Die einstige Zielsetzung wird hierbei natürlich auch übernommen, mal für mal neue musikalische Erlebnisse zu schaffen.

Kevin Hentschel
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Werkstoff Musik ist ein kleines Independent Label für elektronische Leidenschaften und Tanzmusik. Hervorgegangen aus einer Veranstaltungsreihe im Berliner Underground veröffentlichen wir seit Anbeginn unserer noch jungen Labelgeschichte elektronische Kleinodien zwischen deepem und euphorischem Techhouse, verspielt, verspult, ideenreich und mit einer Extraportion Herzblut getränkt. Eine spezielle Hinwendung erfahren dabei auch die B-Seiten unserer Stücke, für die wir oft namhafte, immer aber exzellente Remixer gewinnen können. Werkstoff Musik veröffentlich seine Stücke in einer kleinen Vinylauflage sowie digital.